Die Wolfgang und Regina
Böllhoff Stiftung

Die Wolfgang und Regina Böllhoff Stiftung ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Bielefeld. Die Organe sind Stiftungsrat, Vorstand und Kuratorium.

Die Gründungsstifter sind Wolfgang und Regina Böllhoff mit ihren Kindern Christian, Wilhelm, Marili Ebert (geb. Böllhoff) und Michael Böllhoff; Zustifter sind Hans-Ulrich Laar und Manfred Vogt.
Zweck der Stiftung ist die Förderung der Erziehung, der Aus- und Weiterbildung von besonders begabten jungen Menschen im Alter zwischen 4 und 28 Jahren, unabhängig von ihrer Herkunft und ihrer Nationalität. Gefördert werden insbesondere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus Familien, denen Betreuung und Finanzierung ihrer überdurchschnittlich begabten Kinder nicht möglich ist.

Stiftungsrat

Vorsitzender Christian G. Böllhoff

Vorstand

  • Dr. Wolfgang Böllhoff
  • Dr. Carsten Löffler

Kuratorium

  • Anja Böllhoff
  • Prof. Dr. Rainer Dollase
  • Dietrich Heine
  • Kirsten Hopster
  • Ralf Kühn
  • Hans-Ulrich Laar
  • Gundula Laaser

Grußworte

 Ingo Nürnberger, Sozialdezernent Bielefeld

„Die Kinder sind unsere Zukunft“ – kaum ein Satz ist so abgedroschen wie dieser. Aber auch so wahr und wichtig. Und genauso wichtig und wahr ist der Satz: Kinder (und Jugendliche) brauchen eine Zukunft. Zu einem gelungenen Leben gehört, beruflich auf eigenen Füßen stehen und die eigenen Talente nutzen zu können. Die Böllhoff- Stiftung unterstützt seit dem Jahr 2008 Jugendliche auf ihrem Weg ins Erwachsenleben. Das Förderprogramm „Ich will“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab dem 14. Lebensjahr, stärkt die Kinder in ihren persönlichen Fähigkeiten, in ihrer sozialen Kompetenz und in ihrer Fähigkeit, eine gute Berufswahlentscheidung zu treffen. Dabei werden gerade Jugendliche unterstützt, die es von ihrer Herkunft, ihrer Familie oder einfach ihrer Lebensumgebung nicht ganz so leicht haben.

Die Böllhoff-Stiftung hat zudem im Jahr 2015/16 mit dem Förderprogramm „Hand in Hand“ soziale Verantwortung übernommen, als so viele geflüchtete junge Menschen nach Bielefeld gekommen sind. Als andere noch über die Frage gestritten haben, ob wir es „schaffen“, hat die Stiftung mit dem Rudolf-Rempel- und dem Carl-Severing-Berufskolleg Fördergruppen geschaffen – und damit an der Zukunft gebaut. An der Zukunft der Jugendlichen, aber auch der unserer Stadtgesellschaft. Wir haben nämlich alle gemeinsam ganz viel davon, wenn Integration gelingt.

Ich bin dankbar – der Böllhoff-Stiftung und den Stiftern, der Familie Böllhoff und den Zustiftern Hans-Ulrich Laar und Manfred Vogt – für das jahrelange, gezielte und durchdachte Engagement. Aber auch den Patinnen und Paten, die sich ehrenamtlich einbringen und Zeit, Geduld, Empathie und ihre ganze Lebenserfahrung einbringen, um junge Menschen zu begleiten. Das alles ist keine Selbstverständlichkeit, das ist gelebte Solidarität und gelebte Verantwortung. Ich bin auch dankbar für die gute Partnerschaft zwischen der Stiftung und der Stadt und der Jugendberufsagentur. Ich freue mich darauf, dass wir weiterhin gemeinsam Zukunft für Kinder und Jugendliche schaffen.

 

Jörg Gampe, Bürgermeister von Finsterwalde

Als Bürgermeister meiner Heimatstadt gebe ich den Schulabgängern bei ihren Abschlussveranstaltungen neben Glückwünschen gern einen Rat mit auf den Weg: „Ihr könnt Oma und Opa alles glauben, aber nicht, dass es hier bei uns in der Sängerstadtregion keine beruflichen Perspektiven gibt!“.

Mit ihrem Förderprogramm „Ich will!“ hilft die Wolfgang und Regina Böllhoff Stiftung aktiv dabei, die Grundlage für eben diese beruflichen Perspektiven zu legen. In dem umfangreichen und vielfältigen Förderprogramm erhalten die Jugendlichen zwei ganz besondere Formen der Unterstützung: Einerseits wird ihre Freude am Lernen durch die Begleitung ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung gefördert. Andererseits können sie sich mit ihren ganz individuellen Fragen und Anliegen an ihre Patinnen und Paten wenden, die sie für drei Jahre in der Zeit des Übergangs zwischen Schule und Arbeitswelt begleiten.

Auch in unserer Region ist der Fachkräftemangel ein großes Thema. Die Unternehmen haben einen enormen Bedarf an motiviertem Nachwuchs, vor allem im Handwerk werden händeringend interessierte Auszubildende gesucht. Ich wünsche mir für die Schüler und Unternehmen gleichermaßen, dass ihnen das Förderprogramm der Böllhoff Stiftung dabei hilft, die Grundlage für ihren beruflichen Weg zu legen, sodass sie sich erfolgreich auf dem Arbeitsmarkt beweisen und Oma, Opa und allen anderen zeigen können, welche tollen beruflichen Perspektiven sie für sich und unsere Region entdeckt haben.

Ein Rück- und Ausblick